kränken

Kränken ist anders pointiert als verletzen oder weh tun, da es nicht mit dem (überdeutlich artikulierten) Schmerz zu tun hat, sondern mit innerem Unwohlsein, der Übelkeit des Angetanen, das einen krank macht. Daher ist Kränken viel dunkler und subtiler. Die Wortform erinnert an eine Krähe, genauer: an die Beugung ihrer spitzen Kralle – eine nicht unpassende Symbolik.

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