turbulent

Man stelle sich einen orientalischen Markt vor, 1899, vielleicht in Khafar oder Djamal, es ist voll, es ist heiß, es ist laut, Lebensmittel aller Couleur liegen aus. Menschen rempeln dich an, drücken dich an den Stand mit den Datteln und den Schälchen mit Safran, den Vanillestangen aus Reunion auf Dschunken und Kamelen hertransportiert, und plötzlich zieht jemand dir die Geldbörse weg. Ein Junge rennt davon in der Menge, du schreist und versuchst hinterherzukommen, aber erfolglos, du bleibst stecken in den Menschen und Stimmen, eine Frau spricht dich an, natürlich, sie hat keine Zähne im Mund, hält dir aber Äpfel hin. Du benutzt deine Arme, um den dir Weg zu bahnen, jemand pufft dich in die Seite, und soviel Geschrei und Lärm und Papageien, die dich auslachen.

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