Archenhold

Was machen eigentlich … Archenhold? Nichts Gutes ist zu vermuten, wenn man die gestrige Ankündigung im Abendblatt liest:

Archenhold ist der Name. Und was für einer: Mit ihrem Debütalbum „Wir haben Mittel und Wege“ eroberten Archenhold in den frühen Neunzigern weitgehend unbemerkt vom deutschen Publikum die Herzen japanischer Rockfans im Sturm. Zehn Jahre nach Nena stand erneut eine deutschsprachige Band in den Nippon-Charts ganz oben: Der brettharte Deutschrap des Ostrostockers Kevin „Kevlar“ Wewel, unterstützt von der damals 18-jährigen Gitarristin Flo Pesslin und dem Berliner Schlagzeuger Monti Dö kam überraschend gut an bei den einheimischen Asiaten und Asiatinnen – trotz der teils umstrittenen Texte. Doch während Archenhold auf den Inseln gigantische Erfolge verbuchen konnten, wurden sie in Deutschland mit ihrem bahnbrechend modernen Progressive Crossrock, der spätere Bands wie H-Blocks oder Guano Apes maßgeblich beeinflusste, kaum wahrgenommen.
Wer die drei live sehen will: Heute Abend im Über und Unter stellen sie ihr aktuelles Album „Bleib stehen, Japaner!“ vor. (20.00 Uhr, Abendkasse 35€)

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